Säurebedingte Erkrankungen von Speiseröhre und Magen
Vorwort
Sodbrennen, Schmerzen bei nüchternem Magen oder brennendes Druckgefühl direkt nach dem Essen sind Warnhinweise, die auf eine Störung im oberen Verdauungstrakt (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm) hindeuten. Vielleicht besteht auch eine Abhängigkeit von Stress: Bei starker beruflicher Belastung verschlimmern, im Urlaub verbessern sich die Beschwerden. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier eine so genannte "säurebedingte Erkrankung" vorliegt, ist relativ hoch.
Bei säurebedingten Störungen und Erkrankungen dieser Art kann die moderne Medizin heute viel leisten. So ist mit vergleichsweise einfachen Mitteln eine sichere Krankheitserkennung und Diagnosestellung möglich. Dadurch gewinnen die Betroffenen die Sicherheit, nicht vielleicht an einer bösartigen Geschwulsterkrankung des Magen-Darmtraktes zu leiden. Zudem stehen heute für die verschiedenen säureassoziierten Krankheiten des oberen Verdauungstraktes wirksame Behandlungsverfahren zur Verfügung.
Zwei der wichtigsten Erkrankungen aus diesem Bereich - die Reflux-Erkrankung und das Magengeschwür werden im Folgenden vorgestellt. Die Informationen sollen es Ihnen erleichtern, Ihre Erkrankung und die damit verbundenen Beschwerden besser zu verstehen. Ergänzend werden die diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweisen besprochen, die sich bei einer Vielzahl von Patienten als effektiv erwiesen haben. Solch breiteres Wissen über die eigene Erkrankung öffnet zudem einen Weg, sich selbst aktiv am Heilungsprozess zu beteiligen. Und dies, so zeigt sich sowohl bei der Refluxerkrankung als auch dem Magengeschwür, kann ein wichtiger Beitrag der Betroffenen zu ihrer Gesundung sein.
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