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        +++         Rätselraten: Unerklärliche Über-Therapie mit Säureblockern.         +++         Schwangeren-Sodbrennen: Behandlung oft problematisch.         +++         Antazida gegen Sodbrennen älterer Flugreisender.

Erkrankungen der Speiseröhre
Vorbeugung


Piktogramm 5

Nachts: Bett-Kopfende
höher stellen

Patienten mit Sodbrennen und/oder Refluxkrankheit können vor, während und nach einer medizinischen Therapie selber einen Beitrag zur Kontrolle ihrer Erkrankung leisten. Am wichtigsten sind dabei solche Veränderungen im Lebensstil, die Reflux fördernde Einflüsse verringern (Übergewicht, Rauchen, Reflux fördernde Ernährung, siehe Abschnitt Lebensführung). Auch der Erhöhung des Kopfendes gegenüber dem Fußende des Bettes kommt eine wichtige Rolle zu, da hierdurch der erleichterte nächtliche Reflux verringert wird. Solche vorbeugenden Allgemeinmaßnahmen sind ein nicht zu unterschätzender Beitrag zum medizinischen Behandlungskonzept.

Selbstbehandlung Nicht wenige Reflux-Betroffene vermeiden über viele Jahre hinweg einen Arztbesuch. Teilweise aus Angst, teilweise aber auch, weil die jeweiligen Beschwerden ignoriert werden. Viele dieser Menschen mit Sodbrennen oder anderen refluxbedingten Beschwerden verwenden dann eine Vielzahl von Medikamenten und "Mittelchen" zur Kontrolle der Beschwerden. Aus ärztlicher Sicht ist dies nicht empfehlenswert - außer vielleicht bei gelegentlichem und durch äußere Einflüsse bedingtem Sodbrennen (Stress, umfangreiche Mahlzeit, o.Ä.). Von den tatsächlich wirksamen Medikamenten-Gruppen, die auch Ärzte verordnen, war lange nur eine frei erhältlich - die Säure bindenden Antazida. Eine Selbstbehandlung von Beschwerden des oberen Verdauungstraktes sollte - wenn überhaupt - nur für begrenzte Zeit erfolgen. Zu groß wird sonst die Gefahr, dass sich Komplikationen des Magensäure-Rückflusses entwickeln.



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