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Erkrankungen des Magens
Was ist ein Ulkus (Geschwür)?

Ein Geschwür der Schleimhaut im oberen Verdauungs-Trakt ("Ulkus") entwickelt sich dann, wenn die Schleimhaut schädigenden Einflüsse von den Schutzmechanismen des Körpers nicht mehr vollständig aufgefangen werden können. Häufige Ursachen sind

Je nach Ort des Ulkus wird zwischen einem Magengeschwür ("Ulkus ventrikuli") und dem Zwölffingerdarmgeschwür ("Ulkus duodeni") unterschieden. Zwischen beiden Krankheiten gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Das Zwölffingerdarmgeschwür kommt in den Industriestaaten deutlich häufiger vor als das Magengeschwür: Etwa 1,5% der bundesdeutschen Bevölkerung erkranken an einem Zwölffingerdarmgeschwür, etwa 0,3% an einem Magengeschwür. Es ist bei Männern etwa zweimal häufiger als bei Frauen anzutreffen.

Ulkus-Verlauf Der teilweise Zusammenbruch der Schutzfunktionen bei einem Ulkus führt zunächst zu Schleimhautdefekten. Sind diese nur oberflächlich und überschreiten die eigentliche Schleimhaut nicht, werden sie als "Erosionen" bezeichnet. Reichen die Defekte tiefer in die Magenwand hinab, werden sie Ulkus genannt. Der Ulkuskrater kann so tief werden, dass er die gesamte Wand von Magen oder Zwölffingerdarm durchsetzt und schließlich in die freie Bauchhöhle durchbricht. Diese gefährlichste Komplikation der Ulkuskrankheit wird als Durchbruch ("Perforation") bezeichnet, der heftigste Bauchschmerzen hervorruft und als ein chirurgischer Notfall einzustufen ist.

Stress-Ulkus Ein medizinisch bedeutender Sonderfall ist das "Stressulkus". Dieses entwickelt sich relativ rasch nach schweren Unfällen, großen Blutverlusten, Verbrennungen oder Schädel-Hirn-Verletzungen. Es geht sehr häufig mit der Komplikation einer kritischen Blutung einher. Anders als ein "normales" Ulkus hat es jedoch keinen immer wiederkehrenden Verlauf und kann sich sehr schnell zurückbilden.

Arzneimittel als Ursache Die Einnahme bestimmter Arzneimittel gegen rheumatische Erkrankungen oder bestimmter Schmerzmittel, in denen Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten ist, führt in 1-2% der Fälle zu Magen- und etwas seltener zu Zwölffingerdarm-Geschwüren. Die Betroffenen haben dabei keine oder nur geringe Beschwerden. Erst die Komplikationen, nämlich Blutungen aus dem Ulkus oder ein Durchbruch machen dann mit Nachdruck auf diese schwer wiegende Arzneimittelnebenwirkung aufmerksam. Besonders gefährdet sind

Deswegen sollten Patienten ihre behandelnden Ärzte bei Verordnung von Medikamenten immer darüber informieren, wenn sie einen "empfindlichen" Magen, ein Magen- oder ein Zwölffingerdarmgeschwür haben bzw. gehabt haben.

Rückfälle Typisch für ein Ulkus ist die Neigung zu häufigen Rückfällen ("Rezidiv"). So ist heute noch damit zu rechnen, dass 70-80% der Patienten mit Zwölffingerdarm-Geschwür und 50-70% der Patienten mit Magen-Geschwür innerhalb eines Jahres einen Rückfall erleiden. Da die Ausheilung eine akuten Ulkus heute kein medizinisches Problem darstellt, steht deswegen heute die Verhütung von Rückfällen im Vordergrund. Darum wurde die Langzeitbehandlung mit Säure hemmenden Medikamenten eingeführt, die die Rückfallquote erheblich reduziert (z. B. auf etwa 15% beim Zwölffingerdarm-Geschwür). Eine noch geringere Rückfall-Häufigkeit wird bei jenen Patienten erwartet, bei denen die Ulkusheilung unter Einsatz von Antibiotika gegen den Erreger Helicobacter pylori durchgeführt wird. Wichtig: Mit der Verhinderung von Ulkus-Rezidiven werden auch ihre Komplikationen (Ulkus-Blutungen und Durchbruch) vermieden.



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