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PPI-Säureblocker und Lebensmittel-Allergie

PPI-Säureblocker und Lebensmittel-Allergie

Hochwirksame Therapien wie die Unterdrückung der Säurebildung und -freisetzung im Magen erfüllen zwar ärztliche Wünsche nach „Effektivität“. Dass hierfür kein Preis zu zahlen ist, wie oft behauptet, entspricht jedoch einem sehr kindlichen Wunschdenken mancher Magen-Darmspezialisten, zeigt jetzt eine Publikation im Fachblatt American Journal of Gastroenterology [1]. Diese geht der Frage nach, ob eine Therapie mit säureunterdrückenden Protonenpumpeninhibitoren (PPI) an der immer weiter ansteigenden Zahl von Allergien mitschuldig ist.

Die Fakten:

Hieraus ziehen die Autoren den Schluss, dass Medikamente, die die Säurebildung oder Säurefreisetzung im Magen stark unterdrücken, die Säureverdauung von Nahrungseiweißen stört und die Durchlässigkeit der Magen-Darm-Schleimhaut für allergene Eiweiße und Eiweiß-Bruchstücke erhöht, was letztlich zur Entwicklung von Lebensmittel-Allergien führt. In den letzten Jahrzehnten hat die allergische (eosinophile) Speiseröhren-Entzündung fast um das dreißigfache zugenommen [2]. Der zeitliche Zusammenhang dieser Häufigkeits-Zunahme mit der Einführung und dem anschließenden breiten Einsatz von PPIs fügt sich ebenfalls gut in die Hypothese ein, dass PPIs ursächlich an der Zunahme solcher Lebensmittel-Allergien beteiligt sind. Da alleinige statistische und aus bestimmter Sicht plausible Assoziationen noch kein Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang sind, empfehlen die Autoren zur Klärung dieser Frage weitere Studien.



Autor
Quellen
  1. Merwat SN, Spechler SJ: Might the use of acid-suppressive medications predispose to the development of eosinophilic esophagitis? Am J Gastroenterol. 2009 Aug;104(8):1897-902 (Medline).
  2. Prasad GA, Alexander JA, Schleck CD, Zinsmeister AR, Smyrk TC, Elias RM, Locke GR 3rd, Talley NJ: Epidemiology of Eosinophilic Esophagitis Over 3 Decades in Olmsted County, Minnesota. Clin Gastroenterol Hepatol. 2009 Jul 1 (Medline).

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