Sodbrennen-Welt.de - Alles über Sodbrennen!
Datenschutz | Impressum | Newsletter
Sodbrennen-Welt - Wissen übers Sodbrennen!
        +++         Rätselraten: Unerklärliche Über-Therapie mit Säureblockern.         +++         Schwangeren-Sodbrennen: Behandlung oft problematisch.         +++         Antazida gegen Sodbrennen älterer Flugreisender.

Mit Kindern in die schönste Zeit des Jahres


entspannter Drache im Urlaub

Wenn der Bauch weh tut.... Auch im Urlaub kann man was dagegen tun.

Während sich früher Urlaube mit Kindern auf die Alpen und Nord- und Ostsee beschränkten, ist es heute üblich zusammen mit den Kindern in die entlegensten Gebiete der Welt zu verreisen. Da Kinder auch in Bezug auf ihre Gesundheit keine kleinen Erwachsenen sind, gilt es, einige Besonderheiten zu beachten. Hier einige Antworten auf die drängendsten Fragen in Zusammenhang mit der Gesundheit der Kinder.

? Was ist auf Flugreisen mit Kindern zu beachten?
! Flugreisen sind für Kinder in der Regel unproblematisch. Allerdings stellen Enge, hoher Geräuschpegel und niedrige Luftfeuchtigkeit deutliche Streßfaktoren dar. Da Kinder aufgrund der mangelhaft ausgebildeten Nasennebenhöhlen besonders empfindlich auf Druckveränderungen reagieren, sollte man die Kleinen vor Start und Landung die Flasche trinken oder etwas kauen lassen. Bei Säuglingen ruhig einen Nuckel geben. Der Druckausgleich gelingt dann besser. Kinder mit akuten Erkältungskrankheiten (Hals-Nasen-Ohren-Infektionen) sollten möglichst nicht fliegen. Notfalls kann man sich mit abschwellenden Nasentropfen rechtzeitig behelfen. Sie sind mindestens 30 Minuten vor Start und Landung einzunehmen.
? Welche Impfungen sind vor Antritt der Reise wichtig?
! Eventuell notwendige Impfungen sollte unbedingt vor Antritt der Reise mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Die Beratung durch den Arzt müßte etwa sechs bis acht Wochen vor Reiseantritt erfolgen. Er klärt, ob das Kind den Anforderungen der gewünschten Reise gewachsen ist, gibt die nötigen Verhaltensempfehlungen, stellt den Impfstatus fest und erstellt den notwendigen Impfplan. Kinder benötigen die auch zu Hause erforderlichen Standardimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae B, Masern, Mumps und Röteln. Gerade in warmen Ländern sind diese Infektionskrankheiten oft noch weit verbreitet, so dass nicht geimpfte Kinder besonders gefährdet sind. Hinzu kommen, je nach Reiseland, bestimmte zusätzliche Impfungen. Bei Rundreisen muß man darüber hinaus beachten, daß die Impfbestimmungen nicht nur für das Reiseland selbst gelten müssen, sondern auch für die Länder, die auf der Route liegen und die unter Umständen als Infektionsgebiete für bestimmte Krankheiten gelten. Denken Sie daran, den Impfpass mitzunehmen.
? Kann man mit Kindern in Malariaregionen reisen?
! Säuglinge und Kleinkinder schützt man am besten vor Malaria, in dem man nicht in Malaria-Gebiete fährt. Malaria kann nämlich bei Kindern schnell lebensgefährlich werden oder solche untypischen Symptome zeigen, dass sie nur sehr schwer erkannt wird. Das Risiko eine Malaria zu erwerben, wird weltweit immer größer, da die Erreger gegen die üblichen Malariamittel immer resistenter (unanfällig) werden. Ist eine Reise in solche Gebiete nicht zu umgehen, ist der Schutz vor Malaria bei Kindern genauso wichtig wie bei Erwachsenen. Dabei spielt die Verhütung von Mückenstichen die größte Rolle. Das bedeutet: In der Dämmerung und am Abend lange Ärmel, lange Hosen und Schuhe tragen, unbedeckte Körperpartien mit Anti-Mückenmittel dünn einreiben (wird durch die Haut resorbiert; Vorsicht bei Säuglingen!), Moskitonetz über dem Bett anbringen. Die medikamentöse Prophylaxe sollte erst nach eingehender Beratung mit dem Hausarzt verschrieben werden.
? Ist eine Hepatitis B-Impfung auf Fernreisen sinnvoll?
! Seit 1995 empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) für Kinder und Jugendliche die Impfung gegen Hepatitis-B. Die Impfung besteht aus drei Injektionen. Die 2. wird einen Monat nach der 1. Impfung und die dritte nach weiteren sechs bis zwölf Monaten verabreicht. Sogar Säuglinge können diese Impfung schon erhalten. Zu dieser Impfung ist besonders bei Fernreisen zu raten, da eine Hepatitis B eine ernsthafte Erkrankung ist, die zu schweren Folgeschäden führen kann. In vielen, ärmeren Ländern ist die Hepatitisdurchseuchung sehr groß und schon ein Blut-zu-Blut-Kontakt z. B. nach einem Unfall kann zu dieser Erkrankung führen. Es gilt: Je jünger der Betroffene ist, desto größer ist das Risiko einer chronischen Hepatitis mit schweren Folgeschäden wie Leberzirrhose oder Leberkrebs. Es beträgt bei Neugeborenen etwa 90 Prozent, im Vorschulalter bis zu 50 Prozent und bei Erwachsenen noch 10 Prozent.
? Wieviel Sonne verträgt die Kinderhaut?
! Nur wenig und das auch am besten mit einem ausreichenden Sonnenschutzmittel. Die menschliche Haut ist ein besonders sensibles Organ, das unbedingt geschützt werden sollte. Das gilt für die kindliche Haut in besonderem Maße. Eine Sonnenbrand ist eine Verletzung, die nicht sein muß, da ihr vorgebeugt werden kann. Bei der Auswahl des Sonnenschutzmittels muß der Lichtschutzfaktor der Hautempfindlichkeit (Hauttyp) und der Strahlungsintensität angepaßt sein. Lassen Sie sich am besten in der Apotheke beraten. Es gibt auch spezielle Sonnencremes für Kinder. 20 Minuten vor dem Sonnen sollte das Mittel aufgetragen werden, damit es seine volle Schutzwirkung entfalten kann. Ständiges Nachcremen erhöht nicht die Zeit, die in der Sonne verbracht werden kann. Von 13.00 bis 15.00 Uhr ist Sonnen nicht angesagt, da dann die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist. Entsprechende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille gehören übrigens auch zur Sonnenausrüstung meines Kindes.
? Gibt es beim Baden besondere Hinweise?
! Beim Baden ist unbedingt auf ein wasserfestes Sonnenschutzmittel zu achten. T-Shirts lassen UV-Strahlen zum Teil noch durch. Daran sollte immer gedacht werden. Auch das Wasser läßt noch UV-Strahlung durch, daran ist beim Schnorcheln zu denken. untiefen und starke Strömungen stellen besonders für Kinder starke Gefahrenquellen dar. Quallen und andere aquamarine Lebewesen können Verbrennungen, Stachel- und Sichverletzungen verursachen. Dann am besten einen einheimischen Bademeister konsultieren, diese kennen sich in der Regel mit geeigneten Gegenmaßnahmen sehr gut aus. Damit Erreger nicht in die noch sehr weiche Haut des Kinderfußes eindringen, sollten Kinder am Strand Plastiksandalen tragen. Swimmingpools sind oft stark gechlort, so dass sie eine sogenannte Chlor-Akne hervorrufen können. Bei sehr starkem Chlorgeruch auf jeden Fall den Bademeister im Hotel befragen.
? Warum bekommen gerade Kinder im Urlaub so häufig Durchfall?
! Kinder leiden gerade in den Ferien häufiger mal unter Brechdurchfall. Hier ein Eis, da eine Cola, dort ein Würstchen mit Ketchup, und schon rumort es in ihrem Magen. Magen-Darm-Störungen treten bei Kindern in warmen Ländern besonders häufig auf. Gerade Stände auf der Straße im Ausland - möglichst noch in tropischen Ländern - erfüllen kaum die hierzulande geforderten hygienischen Bedingungen. Dort sollte man besonders vorsichtig sein. Vorsorge bedeutet hier Verzicht, auch wenn das Eis verlockend aussieht. Da Kinder diese und andere Gefahren nicht erkennen können, sind sie dringend auf den elterlichen Rat angewiesen.
? Was ist zu tun bei Reisedurchfall?
! Bei der Behandlung gilt folgende Regel: Während Vater und Mutter nach 2 Tagen ohne Behandlung wieder gesund sind, muss man bei Kindern meist mit einer deutlicheren körperlichen Beeinträchtigung rechnen. Nicht selten muss sogar mit Medikamenten das Erbrechen und der Durchfall gestoppt werden. Bei Kindern sind virale Infekte besonders häufig, die oft durch Rotaviren verursacht werden. Kinder unter 12 Jahren dürfen allerdings nur in ärztlicher Betreuung mit stopfenden Medikamenten behandelt werden.
Kinder verlieren nicht nur bei Brechdurchfall, sondern auch durch die ungewohnte Hitze viel Flüssigkeit. Gestillte Säuglinge sollte man nachts ein- bis zweimal anlegen. Älteren Kindern kann man etwas zum Trinken neben das Bett stellen. Die Gefahr der Austrocknung ist beim Kind viel größer als beim Erwachsenen. Deshalb ist unbedingt für ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen. Ansonsten sollten die gleichen Ernährungshinweise wie bei Erwachsenen eingehalten werden.
Richtig gefährlich kann ein Brechdurchfall allerdings für Säuglinge und Kleinkinder werden. Schon nach wenigen Stunden des Erbrechens erleiden sie ohne weitere Therapie leicht einen lebensbedrohlichen Flüssigkeitsmangel und trocknen regelrecht aus. Weil der Magen ohnehin angegriffen ist, bleibt dann auch der zugeführte Tee oft nicht im Körper.
In solchen Fällen gibt es keine Alternative zu einem sofortigen Besuch in der nächsten Klinik. Dort wird die fehlende Flüssigkeit über eine Infusion zugeführt - und nicht selten ist am nächsten Tag schon wieder fast alles in Ordnung. Kinder werden zwar schnell krank, aber eben auch schnell wieder gesund.
? Wie sieht Vorbeugung aus?
! Die Vorbeugung spielt auch beim Reisedurchfall eine wichtige Rolle. Wird ein Säugling nicht gestillt, sondern erhält er Flaschennahrung, so müssen Flasche und Sauger besonders sorgfältig vor Keimen geschützt werden. Das Milchpulver sollte dem in Deutschland verwendeten entsprechen und nur mit abgekochtem Wasser oder Mineralwasser zubereitet werden. Nahrungsreste dürfen nicht noch einmal aufgewärmt und verwendet werden. Rohe Milch und unpasteurisierte Milchprodukte können, vor allem im Mittelmeerraum, in Südamerika und in Afrika mit gefährlichen Erregern verseucht sein. Sie sind daher nicht zum Verzehr geeignet oder müssen vorher abgekocht werden.
? Wie findet man im Urlaub einen Arzt?
! Für Reiseziele in Deutschland gilt: Man ruft einfach irgendeinen niedergelassenen Allgemeinmediziner an. Gegebenenfalls hört man auf dem Praxis-Anrufbeantworter, wer ihn vertritt, wenn er selbst nicht im Dienst ist. Jeder Kassenarzt in Deutschland hat eine so genannte Präsenzpflicht, 24 Stunden täglich von Montag bis Sonntag. Ist er nicht da, muss ihn jemand vertreten.
In anderen Ländern existieren zwei sichere Möglichkeiten, die rasche Hilfe eines Arztes zu bekommen: Zum einen der Gang in die nächste Klinik, zum anderen der Anruf in einem größeren Hotel. Dort kennt man mit Sicherheit die Telefonnummer eines oder mehrerer gut ausgebildeter Mediziner.

© multiMEDvision GbR, Berlin, 1992-2018. Texte und Abbildungen unterliegen deutschem und internationalem Urheberschutzrecht: Insbesondere der Nachdruck oder die Übernahme in digitale Medien ist nur nach Genehmigung möglich.
Sofort-Kauf

Maaloxan 25 Mval Suspension (PZN: 01427479)

Sofortkauf bei unseren Partner-Apotheken

  • Sanicare: 13,69 € (+ 4,95 € Versandk. oder weniger)
  • Europon: 14,57 € (+ 3,95 € Versandk. oder weniger)
  • Zur Rose: 12,73 € (+ 3,95 € Versandk. oder weniger)
  • Medpex: 11,79 € (+ 3,95 € Versandk. oder weniger)
  • ApoNeo: 11,79 € (+ 3,95 € Versandk. oder weniger)
  • DocMorris: 12,09 € (+ 2,95 € Versandk. oder weniger)
  • Apo-rot: 11,46 € (+ 3,50 € Versandk. oder weniger)
  • iPill: 10,92 € (+ 3,95 € Versandk. oder weniger)
  • Pharmeo: 10,39 € (+ 4,30 € Versandk. oder weniger)
  • Volksversand-Apo: 9,99 € (+ 2,95 € Versandk. oder weniger)

(sortiert nach Summe aus Produktpreis + Versandkosten)