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Krankheitsgeschichte Alexander des Großen (356-323 v.u.Z.)


Cornelius Tacitus

Kurz vor seinem Tod war der mazedonische Feldherr in Babylon einmarschiert. Die Magier der mesopotamischen Stadt hatten ihn noch gewarnt: Würde er ihren Boden betreten, so werde er Babel nicht mehr lebend verlassen. Sie sollten Recht behalten: So ominös wie diese Prophezeiung blieb auch ein Bericht, dass Alexanders Leichnam nach seinem Tod nämlich nicht verweste. Ein Umstand, der recht merkwürdig klingt, denn im heissen Klima des heutigen Irak hätte eine Zersetzung des Körpers schon innerhalb eines Tages eintreten müssen.

Doch zunächst zur Krankengeschichte des Eroberers: Nach einem üppigen Gelage mit viel Alkohol litt Alexander am Tag darauf unter Fieber und Schmerzen im rechten Oberbauch. Obwohl er schon stark mitgenommen war, trank er trotzdem am folgenden Abend weiter. Danach wurde der Schmerz noch heftiger. Es wurde berichtet, dass der Feldherr sogar schrie und weinte. Später stellten sich noch Schüttelfrost, Erbrechen und Schweißausbrüche ein. Seine Ärzte verordneten ihm kalte Bäder. Das Fieber fiel zunächst, nach vier Tagen kehrte es jedoch zurück.

Zu diesem Zeitpunkt litt der Mazedonier zusätzlich unter zunehmender Steifigkeit der Glieder und Gelenke, Appetitlosigkeit und Erschöpfung. Am achten Krankheitstag konnte er nicht mehr sprechen, sondern nur noch kleinste Bewegungen mit seinen Händen und Augen machen. Dann starb er am 13. Juni 323 vor Christi Geburt. Alexander wurde 33 Jahre alt.

Hatten die Babylonier den Wein vergiftet? Oder war Alexander von seinem kürzlich verstorbenen Liebhaber Hephaistion von einer sexuell übertragbaren Infektion angesteckt worden? Hatte er einen Magendurchbruch erlitten, wie ein mazedonischer Arzt in Annalen vermutete? David W. Oldach, vom medizinischen Institut der Universität Maryland, hält keine dieser Theorien für tragbar. Auch eine Alkohol-Vergiftung mit nachfolgendem akuten Leber- oder Bauchspeicheldrüsen-Schaden kann als Todesursache ausgeschlossen werden, so der Pathologe. Schließlich habe Alexander weder Zeichen einer Gelbsucht gezeigt noch sei der Krankheitsverlauf typisch für eine Pankreatitis gewesen. Auch eine Blei- oder Arsen-Vergiftung schließt Oldach aus. Er vermutet aufgrund der beschriebenen Symptome, dass der Eroberer kläglich an einer Bakterien-Infektion gestorben sein muss. Genauer: Salmonellen des Typs typhi enteritis hätten bei Alexander Bauch-Typhus hervorgerufen. Der tödliche Verlauf könnte zudem durch einen zusätzlichen Darmdurchbruch erfolgt sein, beendet Oldach seine Vermutungen. Schließlich würde diese Diagnose gestützt durch die plötzlichen, äußerst heftigen Schmerzen im rechten Oberbauch und die zunehmende Lähmung des Todkranken.

Die Lähmung war möglicherweise auch der Grund, warum der Körper Alexanders nicht verweste: Vielleicht hatten die betreuenden Ärzte die Bewegungslosigkeit ihres Schützlings mit dem Tod verwechselt. Und so konnte die Mär entstehen, dass der Feldherr, obwohl er schon aufgebahrt war, gar nicht verweste.


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